Kids

(9 - 11 Jahre)

Ich kann mich, meinen Körper und meine Entwicklung verstehen. So werde ich stark für die Jugendzeit.

Jüngere Jugendliche

(12 - 14 Jahre)

Ich nehme mich als Mädchen oder Junge wichtig und lasse mir Zeit für mein ganz persönliches Erwachsenwerden.

Ältere Jugendliche

(15 - 17 Jahre)

Ich bringe meine Haltung zur Sexualität mit meinen Lebenszielen in Verbindung und entwickle eigene Standpunkte.

Junge Erwachsene

(ab 18 Jahre)

Ich gestalte mein Leben und meine Beziehungen bewusst und weiß, was ich will. Ich komme mir selber immer mehr auf die Spur.

Eltern

und Erziehungsberechtigte

Ich fühle mich kompetent, um meinem Kind in der jeweiligen Altersstufe ein angemessener Gesprächspartner zu sein. TeenSTAR-Angebote für meine Kinder und für mich unterstützen mich in meiner Erziehungsaufgabe.

Gruppenleiter

und alle, die Kontakt zu Jugendlichen haben

Ich übernehme Verantwortung für junge Menschen und möchte sie herausfordern, ihre Sehnsucht nach gelingendem Leben wahrzunehmen.

Pädagogen

und alle, die im Erziehungsbereich tätig sind

Eine wichtige Rolle für die Persönlichkeitsbildung des jungen Menschen spielen die Schule und andere pädagogische Einrichtungen. Das betrifft auch die Thematik „Freundschaft – Liebe – Sexualität“ als Ergänzung zum Elternhaus.

Häufig gestellte Fragen:

Ein Kind kann entstehen, sobald die Eizelle des weiblichen Körpers von einer Samenzelle des männlichen Körpers befruchtet wird.

Hat der weibliche Körper durch den Eisprung (Ovulation) die Eizelle freigegeben, so kann im erweiterten Ende des Eileiters (Ampulle) ein neuer Mensch entstehen, sobald Samenzellen (Spermien) auf die Eizelle treffen.

Die Eizelle selbst hat eine Lebensdauer von höchstens 18 Stunden. In dieser Zeit ist also eine Befruchtung möglich. Die Frau kann aber den genauen Tag des Eisprungs selber nicht erkennen.

Außerdem können Samenzellen einige Tage (bis zu 5) im Gebärmutterhals unter günstigen Bedingungen überleben und somit auf die Eizelle „warten“.

Ob es nun der erste Geschlechtsverkehr oder der hundertste ist, das spielt dabei keine Rolle. Das Mädchen kann schon beim ersten Geschlechtsverkehr schwanger werden – eventuell schon vor der ersten Regelblutung.

Auch durch Petting kann es zu einer Schwangerschaft kommen, wenn die Spermien in der fruchtbaren Zeit, d. h. wenn Zervixschleim vorhanden ist, in die Scheide gelangen.

Zervixschleim = das Zeichen der weiblichen Fruchtbarkeit, wird im Gebärmutterhals gebildet

Das und vieles andere über Freundschaft, Liebe und Sexualität erfährst du in unseren TeenSTAR-Kursen und Ausbildungsseminaren.

Der Pearl Index (PI) gibt an, wie viele Frauen von 100 schwanger werden, wenn das Paar eine bestimmte Methode ein Jahr lang anwendet.

Je höher der Pearl-Index, desto unsicherer ist die Methode.

Darin eingeschlossen sind auch Fehler bei der Anwendung.

Die Werte des PI schwanken je nach Quellenangaben bzw. Studien.

Es gibt keine 100%ig sichere Verhütung!

Pearl-Index verschiedener Verhütungsmethoden (Auswahl)

Pille                                          0,2 – 0,8

Hormonring                           0,6

Hormonpflaster                    0,9

Schaumovula                        7

Kondom                                0,7 – 14

Sympto-Thermale Methode 0,1 – 0,9

Das und vieles andere über Freundschaft, Liebe und Sexualität erfährst du in unseren TeenSTAR-Kursen und Ausbildungsseminaren.

Die Pille wirkt zunächst auf das Gehirn.

Als hormonelles Verhütungsmittel versorgt sie das Blut mit gleichbleibenden Hormongaben. Das Auf und Ab der natürlichen Hormonschwankungen ist ausgeschaltet. Damit bekommt das Gehirn keinen Anreiz, Steuerhormone auszusenden, die den Zyklus in Gang halten und regulieren.

Dadurch fehlt in den Eierstöcken der „Auftrag“, eine Eizelle heranreifen zu lassen und freizugeben. Somit kann keine Befruchtung stattfinden. Die Hauptwirkung der Pille ist also die Hemmung des Eisprungs.

Es kann aber trotzdem zu einem Eisprung kommen. Deshalb wirken manche Pillensorten auf die Eileiter. Die befruchtete Eizelle wird  nicht zeitgerecht weitertransportiert und ernährt. Somit stirbt sie (= neuer Mensch) ab.

Bei vielen Pillensorten wird auch die Gebärmutterschleimhaut verändert.

Sie baut sich nicht genügend auf, sodass sich der neue Mensch nicht einnisten kann.

Einige Pillensorten bewirken, dass der Schleim im Gebärmutterhals wird. So wird es den Spermien erschwert, in den Gebärmutterhals einzudringen und dort zu überleben. Die Befruchtung soll verhindert werden.

Die Pille hat großen Einfluss auf den ganzen Körper und somit auch Nebenwirkungen.

Ähnlich wirken auch andere hormonelle Verhütungsmittel, z. B. Stäbchen, Pflaster, Spritze, Spirale und Nuvaring.

Das und vieles andere über Freundschaft, Liebe und Sexualität erfährst du in unseren TeenSTAR-Kursen und Ausbildungsseminaren.

Für dich als Teenager ist es vorteilhaft, viele Menschen kennen zu lernen. Dazu sind lose Freundschaften, die du in der Schule, in der Clique, in Vereinen schließen kannst, besonders geeignet.

Im Laufe der Zeit erwirbst du Lebenserfahrung und Menschenkenntnis und kannst vergleichen. Außerdem behältst du deine Freiheit, zur richtigen Zeit wählen zu können, wer wirklich zu dir passt.

Setz dich also nicht unter Druck, einen festen Freund/eine Freundin haben zu müssen, denn du kannst die Zeit als Single sinnvoll nutzen.

So wie es für einen Klavierspieler wichtig ist, auf möglichst vielen Tasten spielen zu können, ist es für dich wichtig, viele Interessensgebiete zu entdecken und deine Fähigkeiten zu entfalten, damit du selber ein interessanter Mensch wirst und die Melodie deines Lebens mit Freude spielen kannst.

Außerdem: face-to-face Freunde sind besser als virtuelle! Ein Freund/eine Freundin ist jemand, mit dem/der man persönlich zu tun hat!

Das und vieles andere über Freundschaft, Liebe und Sexualität erfährst du in unseren TeenSTAR-Kursen und Ausbildungsseminaren.

Es ist wichtig, deine Freundin zu verstehen und Anteil an ihren Gefühlen zu nehmen. Vielleicht ist sie in Panik und braucht jetzt dringend Ermutigung in ihrem Gefühlschaos und ihrer scheinbar ausweglosen Situation. Für jedes Problem gibt es eine Lösung, also auch für eine überraschende Schwangerschaft!
Es ist wichtig, ihr als Erstes zu sagen, dass ihr Leben auch mit Kind gelingen kann. Es braucht zwar Kraft und Zeit, aber es schenkt auch Freude.

Es gibt Möglichkeiten, wie sie trotz Kind ihre Ausbildung abschließen kann. Eine gute Vertrauensvolle Erwachsene und eine gute Beratungsstelle können ihr weiterhelfen http://www.es-gibt-alternativen.at/ 24-Stunden-Hotline

Solltest du der Vater des Kindes sein, klinke dich nicht aus! Du hast jetzt die Chance, deine Liebe und männliche Stärke zu beweisen. Das Baby ist ja auch deines!

Sprecht miteinander und findet eine Lösung, dass euer Kind leben darf.

Sucht beide gemeinsam Unterstützung bei vertrauensvollen Erwachsenen bzw. bei einer Beratungsstelle. http://www.es-gibt-alternativen.at/ 24-Stunden-Hotline

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Warum hast du sie eigentlich? Dein Körper bereitet sich von Monat zu Monat darauf vor, evtl. ein Kind zu empfangen. Der neue Mensch braucht als erstes Zuhause eine frische, gut durchblutete Schleimhaut in der Gebärmutter. Ist nun kein Kind entstanden, so wird die alte Gebärmutterschleimhaut abgelöst und nach und nach als Blutung nach außen gespült. Die Regel ist also etwas ganz Natürliches und Zeichen der sexuellen und weiblichen Entwicklung und Gesundheit. Außerdem entgiftet sie den Körper.

Warum macht sie manchmal Beschwerden? Während der Regelblutung zieht sich die Gebärmutter meist ein wenig zusammen. Das kann zu Schmerzen führen.

Viele Frauen erleben vor der Blutung Stimmungsschwankungen. Durch den Abfall der Hormone im Blut kann Lustlosigkeit, Reizbarkeit oder Müdigkeit auftreten. Wenn du um die Ursache weißt, brauchst du das nicht überbewerten.
Was tun? Wichtig ist es, besser als sonst auf dich zu achten – es sind „deine Tage“.

Du brauchst jetzt mehr Schlaf als sonst oder willst ausruhen –  mit einer Wärmeflasche auf dem Bauch und einem Buch.

Manchen Frauen tut Bewegung gut: spazieren gehen, tanzen …

Leichtes, fleischloses Essen, weniger Süßes und besondere Tees (Johanniskraut, Frauenmantel, Brennessel …) können die Beschwerden lindern.

Bei krampfartigen Schmerzen hilft oft die Einnahme von Magnesium.

Krampflösende und schmerzstillende Medikamente sprichst du am besten mit deiner Ärztin oder einer Apothekerin ab.

Es trägt auch zu deinem Wohlbefinden bei, die äußeren Geschlechtsorgane zweimal am Tag zu waschen bzw. dich zu duschen.

„Deine Tage“ sind eine gute Möglichkeit, zur Ruhe zu kommen und über dich und dein Leben nachzudenken. So kannst du neue Energie für die Zeit nach der Blutung sammeln.

Tipp: Du kannst das Datum deiner Blutungen in einem Kalender notieren. Interessant ist es auch, andere Zeichen deines Zyklus zu beobachten und dich so als Mädchen besser kennenzulernen.

Das und vieles andere über Freundschaft, Liebe und Sexualität erfährst du in unseren TeenSTAR-Kursen und Ausbildungsseminaren.

Das Wichtigste ist, eine gute Beziehung zu Ihrem Kind zu bewahren oder wieder zu erlangen. Jugendliche brauchen Rückenstärkung und klare Botschaften sowie die Achtung ihrer Privatsphäre. Sie wollen keine Ratschläge und Belehrungen – sie wollen einfach ernst genommen werden.

Erhalten Sie sich den Sinn für Humor und glauben Sie an Ihr Kind, auch wenn manchmal alles dagegenzusprechen scheint.

Alles rund um Sexualerziehung für Eltern bietet Ihnen ParentSTAR  aber auch die Elternabende bei unseren Kursen für Jugendliche können Ihnen Anregungen geben.

Leider ist die Fruchtbarkeit ein Tabu-Thema, obwohl sie uns alle betrifft – denn ohne die Fruchtbarkeit unserer Eltern gäbe es uns nicht! Die hormonellen Veränderungen im Jugendalter bewirken, dass die Fruchtbarkeit als etwas Neues ins Leben kommt.

Nun ist es wichtig, dies positiv zu betrachten, denn die Fruchtbarkeit begleitet sie ab jetzt und ist ein wesentlicher Teil der Identität als Mädchen oder Bursch.
Sie ist also etwas Natürliches, das jeder an sich beobachten kann: Mädchen/Frauen können den Zervixschleim spüren oder sehen, der in den Krypten des Gebärmutterhalses gebildet wird. Wenn dieses Zeichen der Fruchtbarkeit zu beobachten ist, ist auch eine Schwangerschaft möglich.

Burschen sind mit dem ersten Samenerguss und ab diesem Zeitpunkt immer fruchtbar und können Vater werden.

Das Fruchtbarkeitsbewusstsein (= Bewusstsein, Vater oder Mutter werden zu können) hat eine wichtige pädagogische Schlüsselfunktion im Hinblick auf verantwortliches sexuelles Verhalten.

Damit zusammenhängend sollte im Unterricht grundlegendes, oft unbekanntes Wissen vermittelt werden, z. B. Hinterfragen  des Mythos vom 28-Tage-Zyklus,

Beobachtung des eigenen Zyklus und dadurch Unterstützung der natürlichen Zyklusregulation, die Bedeutung des Zervixschleims, Diskussion über die Pille als Life-Style-Produkt, die permanente Fruchtbarkeit des Mannes.

Das und vieles andere über Sexualpädagogik erfahren Sie in unseren TeenSTAR-Ausbildungsseminaren.
Für Ihre Schüler bieten wir TeenSTAR-Workshops an.

Im Jugendalter, wo der Ablösungsprozess von den Eltern stattfindet, ist es wichtig, dass Infos zum Thema „Sexualität“ nicht in erster Linie über das Internet geholt werden, sondern von Menschen, zu denen persönliche Beziehungen aufgebaut werden können. Da spielen Pädagogen eine sehr wichtige Rolle, allerdings sollten sie dazu kompetent sein. Jugendliche brauchen ernst zu nehmende Gesprächspartner und Vorbilder – Menschen, die sich auf Augenhöhe mit ihnen über dieses sensible Thema einlassen und Orientierung bieten.

Das und vieles andere über Sexualpädagogik erfahren Sie in unseren TeenSTAR-Ausbildungsseminaren.
Für Ihre Schüler bieten wir TeenSTAR-Workshops an.

STATEMENTS:

Insbesondere die offene, aber dennoch diskrete Diskussionsrunde war eine große Bereicherung. Ich habe dadurch mehr Klarheit und natürlich auch viel neues Wissen in den verschiedenen Themenbereichen bekommen
(Kursteilnehmerin, 17).

Wir konnten beobachten, dass sich unsere Tochter immer auf die TeenSTAR-Abende freute und dann mit großer Begeisterung nach Hause kam. Die Kursleiterin hatte offensichtlich ein feines Gespür für die Themen, die unsere Tochter mit uns so nicht besprochen hätte!
(Eltern einer Kursteilnehmerin)